Buchheim Museum


Seit Oktober 2016 wird am Buchheim Museum systematisch Provenienzforschung über zeitlich befristete Forschungsprojekte, gefördert vom DZK und der Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern, betrieben. Die Forschung findet auf Grundlage einer freiwilligen Selbstverpflichtung der privaten Buchheim Stiftung gegenüber der Washingtoner Erklärung von 1998 statt.

Im ersten Förderungsjahr des langfristigen Projektes (1.10.19 bis 30.09.19 in Teilzeit) wurde begonnen, die Provenienzen von 163 Gemälden, die vor 1945 oder im Jahr 1945 entstanden oder für die kein Entstehungsjahr bekannt ist und die nicht aus der Hand Lothar-Günther Buchheims (1918–2007) oder seiner Mutter, Charlotte Buchheim (1891–1964), stammen, zu erforschen. Ziel des Forschungsvorhabens ist die möglichst lückenlose Erforschung und nachhaltige Dokumentation der Herkunftsgeschichte für die Jahre 1933–1945, um NS-verfolgungsbedingt entzogene Gemälde identifizieren zu können. Für solche Gemälde sollen faire und gerechte Lösungen mit den rechtmäßigen Eigentümern bzw. den heutigen Erbnachfolgern gefunden werden.

Mit der Verlängerung des Projektes ab 01.10.19 für zwei weitere Jahre in Teilzeit soll die begonnene Forschungsarbeit zur Identifizierung von NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut innerhalb der Gemäldebestände der Sammlung Buchheim fortgesetzt und abgeschlossen werden. Hierzu gehört auch die fortgesetzte Dokumentation und sukzessive Veröffentlichung der Forschungsergebnisse in einer neu ins Leben gerufene Online-Sammlungsdatenbank, die über das Forschungsprojekt initiierte und zum Ende des ersten Forschungszyklus live geschaltete wurde.

Das langfristige Projekt wurde für einen Zeitraum von 4 Monaten zugunsten eines vom DZK geförderten kurzfristiges Projekt (01.07.2018 bis 31.10.2018) unterbrochen, das die Provenienzen von zwei Serien auf Papier in Vorbereitung einer Ausstellung erforscht hat: Dix & Pechstein. Der erste Weltkrieg in Bildern. Provenienzforschung zu dem Radierungszyklus »Der Krieg« von Otto Dix (1924) und 25 Blättern aus der Aquarell-Serie »Sommeschlacht« von Max Pechstein (1917).

Weiteren Informationen zu den Projekten finden Sie hier.

Unsere Online-Sammlungsdatenbank finden Sie hier.

 

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Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
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