Institut für Kunstgeschichte der LMU


Das Institut für Kunstgeschichte der LMU hat Forschungs- und Lehrschwerpunkte in verschiedenen relevanten Bereichen: Provenienzforschung, Geschichte des musealen und privaten Kunstsammelns, Geschichte der Kunstgeschichte, Kunst im Nationalsozialismus, Emigration und Remigration von Künstlerinnen und Künstlern, Austausch- und Transferprozesse (kolonial/post-kolonial), moderne und zeitgenössische Kunst Afrikas und der Diaspora.

Das Lehrangebot am Institut für Kunstgeschichte deckt ausgedehnte Zeiten und Orte, indem Vorlesungen, Übungen und Seminare angeboten werden, die einen vielfältigen Einstieg in die Thematik ermöglichen. Als Beispiel zu nennen sind die Lehrveranstaltungen von Prof. Dr. Burcu Dogramaci zu den Zusammenhängen zwischen Migrationen, Exilen und Wahrnehmung von Kunsterzeugnissen, von Prof. Dr. Kerstin Pinther zur Kunstgeschichte Afrikas und zu den damit verbundenen Fragestellungen zur (Ent)kolonialisierung und Globalisierung, die Haupt- und Proseminare von PD Dr. Christian Fuhrmeister, Dr. Meike Hopp und Rasmus Kleine, die sich insbesondere der Provenienz von NS-bedingt entzogenen Kulturgütern widmen, und die Lehrveranstaltungen von Jun.-Prof. Dr. Dr. Antoinette Maget Dominicé zu den materiellen und immateriellen Werten von Kulturgütern.
Die seit 2012 bestehende Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Kunstgeschichte und dem Zentralinstitut für Kunstgeschichte bildet eine wichtige Basis zum ständigen Ausbau des Lehr- und Forschungsprogramms zur Provenienzforschung.

Ferner wird am Institut besonders darauf geachtet, Studierende in die Forschung und in die Präsentation von Forschungsergebnissen, wie z.B. in Ausstellungen und Veröffentlichungen, einzubeziehen. In den letzten Jahren konnten mehrere Projekte erfolgreich abgeschlossen werden, wie die Ausstellung in der Universitätsbibliothek München „Zwischen den Seiten ‒ eine Spurensuche“ (30.06.‒17.10.2014), die Ausstellung in der Städtischen Galerie Rosenheim „vermacht. verfallen .verdrängt. Kunst und Nationalsozialismus“ (24.09.‒19.11.2017), die begleitende Publikation und Webseite (https://www.vvv-guide.de/), die Ausstellung im Kunsthaus Dahlem „Neue/Alte Heimat – R/emigration von Künstlerinnen und Künstlern nach 1945“ (30.06.2017‒17.06.2018), die Ausstellung im Kallmann-Museum Ismaning „‘Entartete‘ Kunst – Verfolgung der Moderne im NS-Staat. Werke aus der Sammlung Gerhard Schneider“ (01.05.‒11.09.2016) sowie der dazu gehörende Katalog.
Bachelor- und Masterarbeiten, die am Institut verfasst werden, spiegeln teilweise diese Vielfalt wider. Sie widmeten sich mehrheitlich Akteuren aus Kunst, Museen und Kunsthandel im NS und der Nachkriegszeit. Sie werten in Kooperation mit Institutionen in München und Umgebung die einschlägigen Quellen aus, die bislang oftmals kaum erschlossen waren, oder untersuchen Ausstellungen in der Zeit des NS, ihre Dramaturgien und Narrative.

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