Buchheim Museum


Das Buchheim Museum der Phantasie in Bernried am Starnberger See betreibt seit Oktober 2017 systematische Provenienzforschung – zunächst im Rahmen zeitlich befristeter Projekte, gefördert vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste (DZK) und der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern.

Grundlage ist die freiwillige Selbstverpflichtung der privaten Buchheim Stiftung gegenüber der Washingtoner Erklärung von 1998, die eine Aufarbeitung NS-verfolgungsbedingt entzogener Kunstwerke fordert. Als Trägerin des Museums ist die Buchheim Stiftung auch Eigentümerin eines Großteils der Sammlungsbestände (ausgenommen sind Dauerleihgaben etc.).

Seit Februar 2022 ist die Provenienzforschung durch eine unbefristete Teilzeitstelle fest am Museum verankert, um Kontinuität in der Forschung und der Aufarbeitung von NS-Raubkunst sicherzustellen – ein Novum für eine private Stiftung in Deutschland zu dem damaligen Zeitpunkt.

Am Buchheim Museum wird inzwischen auch zu anderen historischen Kontexten wie koloniales Erbe und DDR/SBZ und ganz allgemein zur Genese unserer Sammlungsbereiche geforscht.

Unsere Forschungsergebnisse sind über unsere Sammlung Online einsehbar. Für die Besucherinnen und Besucher sind diese per QR-Code an den Kunstwerken vor Ort abrufbar (kostenloses WLAN im Museum).

 

Weitere Informationen zur Provenienzforschung am Buchheim Museum finden Sie hier.